Die Größen der Black Music

Wie in jeder anderen Musikrichtung gibt es auch in der Black Music Bands und Künstler, die sich in ihrem Genre einen besonderen Platz geschaffen haben. Sicher können auch Sie sich für die interessanten Stilrichtungen der Black Music erwärmen und hören gerne Funk, Soul und R’n‘B sowie Jazz. Dann kennen Sie höchstwahrscheinlich auch einige der berühmten und verdienten Musiker dieser Szene wie zum Beispiel James Brown, Stevie Wonder oder auch Ray Charles. Doch was macht eine Legende der Black Music eigentlich aus und bringt auch die Neuzeit solche großartigen Künstler hervor?

Großartige Musiker bilden die Grundlage

Sicherlich wäre die Black Music, wie afroamerikanische Musik in der Zusammenfassung genannt wird, niemals so berühmt geworden, wären da nicht schon vor vielen Jahrzehnten Musiker gewesen, die zu echten Legenden herangewachsen sind. So zählt gerade James Brown zu diesen Legenden, welcher von seinen Fans auch liebevoll Godfather of Soul genannt wird. James Brown machte sich einen Namen durch schnelllebige und lebendige Funkmusik. Schnell wuchs er mit seiner einzigartigen Stimme und einen unverkennbaren Beat zu einer der absoluten Größen in diesem Business heran. Doch nicht nur er hat der Black Music seinen einzigartigen Stempel aufgedrückt, auch Ray Charles wird heute meist in einem Atemzug mit dem Begriff Black Music genannt. Er jedoch machte sich mit seinen musikalischen Kreationen eher in der Soul-Richtung verdient und brachte eine neue Art von Selbstbewusstsein in die damalige R’n‘B Musik. Und auch wenn er mit seinen Augen sein Publikum nicht sehen konnte, hörte er doch die überwältigende Resonanz auf seine Version der Black Music.

Neue Künstler braucht das Land

Sieht man sich die Szene der Black Music in der heutigen Zeit einmal an, so gibt es auch jetzt großartige Musiker darin. Gerade im R‘n‘B findet sich dabei in der Neuzeit eine sehr interessante Riege an Musikern. So erfreuen sich Künstler wie Timbaland, Missy Elliot und Mary J. Blige großer Beliebtheit und haben somit das Zeug, ebenfalls zu echten Legenden heranzuwachsen. Doch damit nicht genug, stetig streben neue und junge Bands und Künstler auf den Markt der Black Music und sorgen dabei mitunter für ziemliches Aufsehen. So stürmen gerade Stars wie Adele und Michael Kiwanuka die Charts mit frischen R’n’B- und Soulklängen, was zeigt, wie aktuell diese Musikrichtung auch in diesem Jahrhundert noch ist.

Jede Legende hat klein angefangen

Möchte man die Szene der Black Music einmal in wenigen Worten zusammenfassen, kommt man sicherlich nicht umhin, die bekannten Legenden dieser Musikrichtung zu nennen. Das heißt jedoch nicht, dass die Black Music in ihren Anfängen stecken geblieben ist und so lohnt es sich in jedem Fall, auch Neuerscheinungen hier eine Chance zu geben. Nicht selten orientieren sich neue Künstler an Größen wie Ray Charles und James Brown und geben der Musik dabei doch Ihre ganz eigene Note.

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Die Tribute von Panem – was hinter dem Hype steckt

Mit knapp 390.000 Besuchern an seinem Startwochenende, gelang dem lang erwarteten Kinohighlight “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” auch in Deutschland der Katapultstart auf Platz 1 der Kinocharts. In den USA verzeichnete die Bestsellerverfilmung der gefeierten Starautorin Suzanne Collins mit über 150 Millionen Dollar sogar den drittbesten Filmstart der Geschichte. “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” markiert den Anfang einer Erfolgstrilogie, die ähnlich der Twilight-Reihe, gerade bei Jugendlichen, einen weltweiten Hype ausgelöst hat.

Mehr als ein fantastisches Spektakel

Abgesehen von den Tatsachen, dass sowohl in der Twilight-Saga als auch in “Die Tribute von Panem” Teenager die zentralen Schlüsselrollen der Handlung sind und beide Filmadaptionen auf einer sehr erfolgreichen Buchreihe basieren, haben sie weder inhaltlich noch in ihrer Erzählweise größere Gemeinsamkeiten. “Die Tribute von Panem” ist eine düstere Utopie einer in der Zukunft spielenden Gesellschaft, deren Obrigkeit alljährlich ein perfides Medienspektakel auslobt, indem 24 Jugendliche als sogenannte “Tribute” gegeneinander kämpfen müssen, bis nur noch einer übrig bleibt. Im Zentrum des Geschehens steht hierbei die 16-jährige Katniss Everdeen, gespielt von Hollywood-Entdeckung Jennifer Lawrence, die sich zum Schutz ihrer jüngeren Schwester freiwillig als Tribut meldet. Die eindringliche und komplexe Handlung zeichnet Katniss Everdeen dabei als eine Mischung moderner Jeanne d’Arc und weiblichem Robin Hood. Ein Bildnis, das von Mut und dem Willen zum unbedingten Durchhalten geprägt ist. Das Ganze in Zeiten, in denen ein totalitäres System die Macht der Medien dazu benutzt, ein ganzes Volk zu unterwerfen und durch die Inszenierung von Spielen auf Leben und Tod Angst und Schrecken zu verbreiten. Bereits mit dem Erscheinen der Buchvorlage in 2009 entwickelte sich “The Hunger Games” – so der Originaltitel – zum weltweiten Erfolg und traf den Zeitgeist einer ganzen Generation.

Großes Eventkino mit Tiefgang

Doch nicht allein die spannende Geschichte, die mitunter warnende Parallelen zu unserer Gegenwart zulässt, in der mediale Inszenierung und die damit einhergehende Sucht nach Quote das Maß aller Dinge zu sein scheint, macht die “Tribute von Panem” zu einem wirklich sehenswerten Film. Sowohl mit Jennifer Lawrence, die schon in dem Independent Film “Winter’s Bone” brillierte und hierfür eine Oscar-Nominierung einfuhr, als auch mit Josh Hutcherson, der die Rolle des Peeta Mellark spielt, wartet der Film mit zwei Darstellern auf, die wahres Star- und vor allem Fanpotenzial bieten. Darüber hinaus versteht es Regisseur Gary Ross den Film so zu inszenieren, dass man als Zuschauer immer nah an der Hauptfigur Katniss Everdeen ist und mit ihr gemeinsam das erschütternde Abenteuer in dem Spiel auf Leben und Tod durchlebt. Der Film hält sich dabei stets dicht an der Buchvorlage und begeistert so selbst Fans der ersten Stunde.

Dies ist erst der Anfang

Da die Buchreihe “The Hunger Games” von Suzanne Collins aus insgesamt drei Teilen besteht, markiert die Filmadaption des ersten Teils nur den Anfang eines Hypes, der auch in den kommenden Jahren anhalten wird. “Die Tribute von Panem – The Hunger Games” ist eine fantastische Abenteuer-Utopie mit herausragenden Jungdarstellern und einer packenden Story, die auch lange nach Filmende nachdenklich stimmen kann.

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Die Erfolgsautoren des Politthrillers – von Frederic Forsythe bis Tom Clancy

Für viele Menschen geht bei Büchern nichts über Politthriller. Die Geschichten rund um mögliche Szenarien, wie die Mächtigen einzelne Länder oder sogar die ganze Welt ins Chaos stürzen, faszinieren und elektrisieren. Insbesondere vier angelsächsische Autoren gelten dabei als die Erfolgsschreiber schlechthin, wenn es darum geht, Politthriller zu erschaffen, die einen einfach nicht mehr loslassen: Tom Clancy, Frederic Forsythe, Vince Flynn sowie Kenn Follet.

Vince Flynn und Frederic Forsythe: Insiderwissen wird zum Romanstoff

Vince Flynn ist Amerikaner. Er wuchs in St.Paul, Minnesota auf, wo er erst bei der Firma Kraft arbeitete, bevor ihn der Wunsch quälte, Kampfpilot zu werden. Doch kurz vor der Verwirklichung seines Traums scheiterte Flynn. Er wurde ausgemustert. Während der Ausbildung las er dennoch jeden Politthriller, den er in die Hände bekam und fing danach an, selbst zu schreiben. Bis heute sind acht Bücher von ihm erschienen, wobei sicherlich “Das Ultimatum” und “Die Gefahr” herausragen. Flynn selbst arbeitete anschließend als Berater für die TV-Serie “24″. Auch Forsythe quälte der Traum, Kampfpilot zu werden. Anders als Flynn erfüllte er ihn sich: Mit 19 Jahren wurde der Brite, der 1938 geboren wurde, zum jüngsten Kampfpiloten in der Geschichte der Royal Air Force. Anschließend begann er damit, Geschichten zu schreiben. Ähnlich wie Flynn konzentriert sich auch Forsythe immer wieder auf das Militär und lässt zahlreiche Handlungsstränge in der Armee spielen. Sein Erstlingswerk “Der Schakal” ist bis heute unvergessen, aber auch Bücher wie “Die Hunde des Krieges” oder “Die Faust Gottes” haben ihre Anhänger gefunden. Insgesamt verkaufte Forsythe mehr als 35 Millionen Bücher.

Tom Clancy und Kenn Follet: Die Vielseitigen

Der wohl berühmteste Politthriller-Autor ist Tom Clancy. Der im Jahr 1948 geborene Amerikaner überzeugte dabei schon mit seinem Erstlingswerk: “Jagd auf Roter Oktober” wurde sowohl als Buch wie auch als Film ein gefeierter Erfolg. Nur wenige Menschen wissen jedoch, dass es mit der Meuterei auf einem russischen Zerstörer ein historisches Vorbild gab. Später kam Clancy auch ohne historische Vorbilder aus. Bücher wie “Der Anschlag” oder “Ehrenschuld” unterstrichen die Fähigkeiten und die begnadete Erzählkunst Clancys. Kenn Follet werden zwar die meisten Menschen kennen, aber nicht automatisch mit dem Politthriller-Genre verbinden. Dabei schaffte der 1949 geborene Waliser mit dem spannenden Spionage-Roman “Die Nadel” den Durchbruch. Es folgten Ausflüge in andere Genres, wobei “Die Säulen der Erde” wohl der berühmteste war. Doch auch den Politthrillern blieb Follet treu, wie Romane wie “Die Kinder von Eden” oder “Der Mann aus Sankt Petersburg” beweisen.

Politthriller: Insiderwissen, Historie und Talent begeistern

Das Genre “Politthriller” bewegt Jahr für Jahr Millionen von Menschen dazu, sich Romane zu kaufen. Zahlreiche Autoren haben auf dem Feld gearbeitet und sind zu Recht sehr berühmt geworden. Und obwohl Autoren wie John Grisham (der eher im Feld der Gerichtsthriller zuhause ist) oder Dan Brown (den Verschwörungen und Mystik reizen) ebenfalls großen Erfolg haben, überzeugen doch vor allem Ken Follet, Tom Clancy, Frederic Forsythe sowie Vince Flynn. Ihre Bücher zeigen, dass sie das Beschriebene aus erster Hand kennen, sie häufig gute historische Vorbilder hatten und über ein begnadetes Talent verfügen.

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Festivals quer durch Europa

Auch das Jahr 2012 hält für Musikbegeisterte zahlreiche Festivals in ganz Europa bereit. Je nach dem welche Musikrichtung Sie vorziehen, können Sie mit relativ kurzen Anfahrten das Festivalleben genießen. Gerade im Rock- und Metalbereich stehen auch in diesem Jahr die bekanntesten Festivals auf dem Kalender. Wenn Sie neben dem Wacken Open Air, Rock am Ring oder dem Highfield-Festival auch andere Festplätze besuchen möchten, finden Sie bis November die Gelegenheit hierzu.

Karibische Klänge in Frankreich

Karibische Klänge und Urlaubsfeeling kommt bei den Besuchern des Sunshine Reggea Festival am Strand von Lauterbourg in Frankreich auf. Das Festival ist bekannt für seine familiäre Stimmung und lockt Besucher mit einem bunten Programm. Das Festival ist relativ klein und beschränkt sich auf eine Fläche von circa zehn Hektar. Ebenfalls im Mai findet das Sonisphere Poland Festival statt. Das Metalhighlight wurde 2010 ins Leben gerufen und bietet Ihnen harte Metalsounds von bekannten Bands wie beispielsweise Metallica. Das Sonisphere wird in der Nähe von Warschau abgehalten und gilt als ein relativ kleines Festival, welches sich durch ein ausgezeichnetes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnet. Auch Österreich bietet in diesem Jahr zahlreiche Musikveranstaltungen. Unter anderem können sich Gäste des Rock am Inn Festival 2012 über ein ausgewogenes Programm in Braunau freuen. Die Veranstalter erwarten an beiden Festivaltagen bis zu zweitausend Besucher, wobei die Eintrittskarten mit ungefähr 25,00 Euro auf jeden Fall erschwinglich sind.

Harte Beats beim Rock Werchter

Der Juni bietet Ihnen als Musikfan ein besonders vielseitiges Angebot. Neben den größten deutschen Festivals können Sie zu einem Reggea Festival nach Bleiburg in Österreich reisen. Eine Besonderheit bietet jedoch das Sweden Rock Festival in Sölvesborg, Schweden. Das Festival wird auf drei Bühnen abgehalten und zählt zu den größten Rockfestivals weltweit. Ein Blick auf das LineUp in diesem Jahr verspricht ausgefallenen Spaß, der Rock, Metal doch auch mittelalterliche Klänge miteinander vereint. Belgien lockt auch dieses Jahr wieder mit der Neuauflage des Rock Werchter 2012. Das Festival vereint Rock und Pop und stellt dieses Jahr unter anderem die Red Hot Chili Peppers und Pearl Jam vor. In den Niederlanden können Sie neben dem Pinkpop-Festival auch das Lowlands-Festival besuchen. Die Veranstalter beschränken das Programm nicht nur auf musikalische Highlights, sondern geben Filmvorführungen, Lesungen sowie Theateraufführungen einen zentralen Punkt im Festivalgeschehen.

Kleine Festivals zahlen sich aus

Sie sehen, der Festivalkalender ist prall gefüllt. Je nach Ihrer bevorzugten Musikrichtung können Sie in den Sommermonaten nahezu jedes Wochenende ein Festival in Deutschland und dem europäischen Ausland besuchen. Schauen Sie ruhig auf den kleinen Festivals vorbei, die nur wenig Beachtung in den Medien finden. Nicht nur deutsche Festivals wie das Highfield und Area4 haben sich aus kaum beachteten Musikveranstaltungen zu europaweit beliebten Großveranstaltungen gewandelt. Eines der diesjährigen Highlights wird sicherlich wieder das Reading Festival in der englischen Stadt Reading darstellen. Der Veranstalter setzt jährlich auf ein sehr abwechslungsreiches Programm, welches zahlreichen Musikrichtungen die Möglichkeit der großen Bühne bietet. Für den kurzentschlossenen Besuch ist das Festival jedoch nicht geeignet, da es meist schon im Vorfeld ausverkauft ist. Informationen zu den diesjährigen Festivals können Sie auf den einschlägigen Festivalseiten im Internet erhalten.

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Der Siegeszug der Fantasy-Romane

Die Buchbranche befindet sich im deutlichen Aufwind: Die Menschen lesen wieder mehr und sind dabei zudem bereit, tief in die Tasche für die passende Lektüre zu greifen. Rund 3,8 Milliarden Euro gaben die Bundesbürger 2011 für Bücher aus. Ein Grund für die steigende Popularität des Lesens sind Fantasy-Romane, die seit Jahren einen Siegeszug erleben. Überraschenderweise wird dieser nicht nur durch die hervorragenden Autoren der Branche getragen.

Der Siegeszug der Fantasy Romane: Grandiose Literatur am Fließband

Hauptverantwortlich für den Siegeszug ist aber natürlich dennoch der Umstand, dass es seit einigen Jahren in der Fantasy-Sparte Bücher gibt, welche die breite Masse ansprechen und nicht nur für die Anhänger des Genres lesenswert sind. Dabei geschah ein echter Glücksfall: Zum einen machte der Zauberer Harry Potter Karriere und animierte verstärkt junge Menschen zum Lesen, aber fast zeitgleich kam die “Herr der Ringe”-Triologie in die Kinos und bewegte Millionen von Menschen dazu, sich die zugehörigen Bücher zu kaufen. Zwar erschuf J.K. Tolkien die Geschichte rund um Frodo, Aragorn und den magischen Ring schon Jahrzehnte zuvor, doch durch die Filme entdeckten die Menschen auch die Bücher wieder.
Anschließend waren viele Leser auf den Geschmack gekommen und begeisterten sich weiterhin für das Genre. Sie entdeckten Autoren wie Wolfgang Hohlbein, der Kennern der Szene schon seit Jahrzehnten ein Begriff ist. Aber die Branche selbst hatte durch die Beispiele vom “Herrn der Ringe” und “Harry Potter” ebenfalls etwas anderes verstanden: Kinofilme und Bücher können gemeinsam funktionieren. Wie die “Tribute von Panem” im Kino oder “Game of Thrones” im TV beweisen, soll es diesen Gleichklang auch weiterhin geben. Zudem findet auch “Der kleine Hobbit” den Weg in die Lichtspielhäuser. Nicht wenig Menschen erwarten, dass er dem Fantasy-Bereich noch einmal einen Push geben wird.

Fantasy-Leser nutzen neue technische Möglichkeiten

Dies ist aber längst nicht alles, was den Siegeszug der Fantasy Romane zu erklären vermag: Diese werden in der Regel von jüngeren Lesern konsumiert und diese setzen auf neue technischen Möglichkeiten: Sie kaufen e-Books, weil jene in aller Regel günstiger sind. Der Umsatz bei der e-Book-Literatur stieg im letzten Jahr auf 38 Millionen Euro an und verantwortlich dafür waren vor allem die Käufer von Fantasy-Romanen. Deren Siegeszug wird also auch dadurch befördert, dass die Leser der Romane nun durch die Technik eine Möglichkeit haben, diese günstiger zu erwerben und auf ihrem mobilen Endgerät zu konsumieren. Die e-Books befriedigen dabei voll die Bedürfnisse der jungen Menschen: Diese müssen nicht in eine Buchhandlung oder tagelang auf ihre Bestellung warten, die dann möglicherweise noch einmal Geld kostet, sondern können sie direkt aus dem Netz herunterladen. Bei “Harry Potter” lässt sich nachweisen, dass diese Möglichkeiten immer wieder genutzt wurden: Leser, die in das Thema einstiegen und von der Spannung gepackt waren, kauften nach dem Fertiglesen fast immer sofort den nächsten Band.

Gute Autoren und neue Möglichkeiten: Darum boomen Fantasy-Romane

Fantasy-Romane werden stetig beliebter. Verantwortlich dafür sind vor allem zwei Prozesse: In den letzten Jahren erschienen in allen Medien hochklassige Arbeiten aus dem Genre, die das Interesse weckten. Dabei ragten “Harry Potter” und “Der Herr der Ringe” heraus. Aber die Leser von Fantasy-Romanen nutzen auch neue technische Möglichkeiten, wie e-Books, weil sie die Bücher so günstiger bekommen können.

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Die größten Blockbuster aller Zeiten

Immer wenn ein Film in die Kinos kommt, der besonders erfolgreich an der Kinokasse ist, wird sehr schnell das Prädikat “des erfolgreichsten Filmes aller Zeiten” verwendet. Doch stimmt das wirklich oder gibt es ältere Filme in der Filmgeschichte, die diesen Titel wirklich verdienen?

Die Verwirrung mit den Listen

Das Missverständnis, das man immer wieder vom “erfolgreichsten Film aller Zeiten” spricht, hat einen einfachen Grund. Es kommt daher, dass man meistens nur die Liste mit den Einspielergebnissen zu der Zeit, wo der Film in den Kinos war, heranzieht. Nach dieser Liste wäre wirklich “Titanic” auf Platz eins. Doch es gibt noch zwei andere Listen, die sich nach der maximalen Zuschauerzahl beziehungsweise nach den inflationsbereinigten Einspielergebnissen richten. Besonders die Liste mit den inflationsbereinigten Einspielergebnissen ist interessant, da diese die “echten erfolgreichsten Filme aller Zeiten” zeigen. Und hier ist das Bild ein ganz anderes und es sind einige Filme in der Liste, die man dort vielleicht nicht erwartet hat. Aus der Liste, mit den aktuellen Einspielergebnissen haben es nur vier Filme auf die Liste der erfolgreichsten Filme aller Zeiten geschafft. Dies sind “Titanic” auf Platz vier, “Jurrasic Park” auf Platz sechs, “Der Herr der Ringe: Die Rückkehr des Königs” auf Platz neun sowie auf Platz Zehn “Harry Potter und der Stein der Weisen”.

Die erfolgreichsten Filme aller Zeiten

Doch welcher ist nun der erfolgreichste Film aller Zeiten? Es mit einem Einspielergebnis von 3,8 Milliarden Dollar das Südstaatendrama “Vom Winde verweht”. Der Klassiker aus dem Jahre 1939 um Scarlett O’Hara und Rhett Butler hat nicht nur für Milliardeneinnahmen gesorgt, der Film liegt auch mit über 500 Millionen Kinogängern in der Liste mit den meisten Kinobesuchern aller Zeiten auf Platz 1. Auf dem zweiten Platz der erfolgreichsten Filme aller Zeiten ist “Krieg der Sterne”. Der erste Teil der Star Wars Saga von 1977 sorgte für 2,65 Milliarden an Einnahmen. Der dritte Platz wird von einem Zeichentrickfilm belegt. Die Walt Disney Produktion “Schneewittchen und die sieben Zwerge” von 1937 kann 2,43 Milliarden Einnahmen aufweisen. Disney ist übrigens der einzige Produzent, der zweimal in der Liste auftauchen. “Bambi” ist mit einem Einspielergebnis von 1,19 Milliarden auf Platz acht. Auf Platz fünf ist mit 1,45 Milliarden die Bibelgeschichte “Die 10. Gebote” aus dem Jahr 1956. Auf dem siebten Platz ist ein weiterer Monumentalstreifen aus dem Jahr 1959 “Ben Hur”.

Auf der Liste ist für jeden etwas dabei

Dies sind nun die zehn wirklich erfolgreichsten Filme aller Zeiten. Und eines zeigt die Liste, das der Geschmack der Kinogänger sehr vielfältig ist. Von Drama über Action bis hin zu Zeichentrickfilmen ist auf der Liste für jeden etwas dabei. Und wenn man plant, sich die 10 Filme nacheinander anzusehen, dann wird es sicherlich eine sehr unterhaltsame und abwechslungsreiche Zeit.

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Die erfolgreichsten Buchverfilmungen aller Zeiten – Die Top-5

In den vergangenen Jahren gab es unzählige Filme, die Rekorde brachen. Von ‘Titanic’ über ‘Avatar’, um zwei neuere Filme zu nennen, bis zu ‘Der Weiße Hai’ und ‘Vom Winde verweht’, gelten seit vielen Jahren diese Filme als Klassiker. Doch vielen Kassenknüllern dienten Romane als Vorlage. Immer wieder finden sich Verfilmungen von Romanen an der Spitze der Filmcharts wieder, doch welche sind eigentlich die fünf erfolgreichsten Buchverfilmungen?

Zauberer, Elben und Vampire – Fantasy ist beliebter denn je

Mit einem weltweiten Einspielergebnis von rund 8 Milliarden Dollar ist die Filmreihe um den Zauberlehrling ‘Harry Potter’ der unangefochtene Spitzenreiter, wenn es um erfolgreiche Buchverfilmungen geht. Harry Potter begeisterte Millionen Leser, die es sich nicht nehmen lassen wollten, die Geschichte auch auf der großen Kinoleinwand zu erleben. Platz 2 hat sich die einst als nicht verfilmbar geltende Trilogie um Hobbits und Elben gesichert, denn die Verfilmung von ‘Der Herr der Ringe’ nahm knapp 3 Milliarden Dollar ein und hat den Autor dieses fantastischen Werks, J.R.R. Tolkien, lange nach seinem Tod auch über den Buchmarkt hinaus weltberühmt gemacht. Diesem Erfolg ist es zu verdanken, dass im Moment die Vorgeschichte zum Krieg um Mittelerde verfilmt wird. Doch ob die Geschichte um Hobbit Bilbo Beutlin an den Vampiren und Werwölfen der „Twilight“-Saga vorbeiziehen kann, muss sich erst zeigen. Bis dahin verteidigen Edward Cullen und Bella Swan hartnäckig den 3. Platz mit einem Einspielergebnis von etwas über 2 Milliarden Dollar.

Von Kinderbüchern und Verschwörungstheorien

Haben Sie Kinder? Wenn ja, kennen Sie bestimmt die Geschichte von ‘Alice im Wunderland’, ein Buch, das seit über 150 Jahren von Jung und Alt mit Begeisterung gelesen wird. Dass der gleichnamige Film es jedoch in die Riege der Top-5 schaffen würde, was erfolgreiche Buchverfilmungen angeht, damit hatte niemand gerechnet. Als zu exzentrisch galt der Regisseur Tim Burton, dem viele nicht zutrauten, ein Kinderbuch zu verfilmen. Am Ende nahm der Film über 1 Milliarde Dollar ein und gewann sogar zwei Oscars. Auf mehrere Filmpreise kann auch ‘The Da Vinci Code – Sakrileg’ zurückschauen, dennoch blieb er trotz seines sehr guten Einspielergebnisses von knapp 760 Millionen Dollar besonders wegen der an Buch und Film geäußerten Kritik im Gedächtnis der Menschen haften. Die Kirche bezeichnete sowohl das Buch als auch die Verfilmung als Zerrbild des Christentums und rief Gläubige in aller Welt zum Boykott auf. Länder wie China und Manila nahmen den Film daraufhin aus dem Kino-Programm. Genutzt hat es nichts, denn auch die Verfilmung des Nachfolgeromans ‘Illuminati’ war weltweit erfolgreich.

Fremde Welten faszinieren Jung und Alt gleichermaßen

Es sind vor allem Verfilmungen von Buchreihen im Fantasygenre, die seit Jahren regelmäßig die Filmcharts stürmen. Sowohl Kinder als auch Erwachsene lieben es, sich in fantastische Welten von mystischen Wesen entführen zu lassen. Und vielleicht nur deswegen, um für eine Weile der Realität zu entfliehen.

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